Kurzparkzone

 

Marktplatz Riedau

 

 

 

Bericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates der Marktgemeinde Riedau vom 21. Mai 2015 erstellt von Ernst Sperl als Auszug aus den Tonaufnahmen der Gemeinderatssitzung und dem vorläufigen Sitzungsprotokoll.

 

TOP 6) Schaffung von Kurzparkzonen im Bereich des Gemeindeamtes (60 Minuten).

 

Bauausschussobmann Ortner

stellt den Antrag, die vom Bauausschuss empfohlene Kurzparkzone zu beschließen:

(Bild Sperl ZoneGdeAmt.jpg)

 

GR. Berghammer

spricht nochmals an, dass keine Parkplatzabgrenzungen in weißer Linie gemacht werden.

 

GR. Kopfberger

gefällt die kleine Lösung. Er hat folgende Überlegung: wenn die Haussanierung des ehemaligen Gasthauses Pöchersdorfer abgeschlossen ist, sollen auch diese 4 Parkplätze mit hineinnehmen werden? Eventuell auch die Parkplätze bei der Rotbuche. So wären alle Wünsche abgedeckt.

 

GV. Ortner

sagt, es wurden verschiedene Varianten besprochen, der Ausschuss glaubte, dass damit das Auslangen gefunden wird.

 

GV. Arthofer

betont, der Bauausschuss hat bewusst nur diese Flächen vorgeschlagen.

 

 

GR. Ernst Sperl: 

Wir haben den Marktplatz als Begegnungszone (keine optische Abgrenzung Gehweg/Straßenverlauf) einstimmig beschlossen. Je mehr Autos beim Marktbrunnen parken, umso niedriger wird dort die Aufenthaltsqualität. Die Parkmöglichkeit beim Marktbrunnen soll daher zuletzt genutzt werden. Jede Kurzparkzonenregelung, die nicht auch Bereich um den Marktbrunnen erfasst, erhöht dort den Parkdruck.

 

Die Kurzparkzone für den gesamten Marktplatz wurde im Ausschuss verworfen, weil "sehr viele Ausnahmegenehmigungen zu erteilen" wären und damit die Kurzparkzone keinen Sinn mehr hat.

Meine Nachforschungen haben ergeben, dass Ausnahmegenehmigungen für Arbeitnehmer und Unternehmer praktisch nicht genehmigt werden müssen. Die sind nur vorgesehen, wenn das Parken für die Person notwendig ist, zum Beispiel für einen Arzt, der zu Notdiensten wegfahren muss. 

Bei den Ausnahmegenehmigungen für die Bewohner ist es nicht so einfach, ich erwarte trotzdem eine Verringerung des Parkdruckes im neuen Kernbereich unseres Marktplatzes. Selbst wenn alle derzeitigen Hauptwohnsitz-Dauerparker eine Ausnahmegenehmigung bekommen, verringert sich der Parkdruck.

 

Bisher war eine "Große Lösung" für die Kurzparkzone diskutiert worden, einschließlich Pfarrhof und oberer Marktplatz. Es macht aber auch eine viel kleinere Lösung Sinn: Gemeindeamt bis zur Kirche (Bild ZoneKlein.jpg).

Die Schilder (3 x Zone Anfang+Ende) und Markierungen (3 x ein blauer Strich über die Straße) sind optisch außerhalb des neuen Ortszentrums und stören das Gesamtbild viel weniger, als die Schilder und Markierungen für die nun geplante Kurzparkzone westlich und nördlich des Gemeindeamtes.

Wenn von den Geschäftsinhabern ausdrücklich gewünscht, kann der Bereich Bäckerei Buchegger und Papier Markl dazu genommen werden (Bild ZoneMittel.jpg)

 

Für beide Varianten ist Voraussetzung, dass der Platz vor der südlichen Kirchentüre für Autos gesperrt bleibt. Die Parkplätze zwischen Marktbrunnen und Kirche sollen am wenigsten attraktiv sein und erst als letzte benutzt werden.

 

 

Abstimmungsergebnis

24 Ja

1 Nein - Ernst Sperl, Grüne

 

Änderungshistorie:

24.05.2015 Erstversion

16.06.2015 Diskussion aus vorläufigem Sitzungsprotokoll

 

 

zum Mail Sperl an alle Gemeinderäte zur Sitzungsvorbereitung:

http://riedau.info/gr20150521top06.pdf

 

 

zur Tagesordnung der Gemeinderatssitzung 21.05.2015 

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