Kreisverkehre in Riedau

 

Anfragen von Ernst Sperl an die Verkehrsplaner

 

 

Von: Ernst Sperl [mailto:ernst.sperl@aon.at]
Gesendet: Montag, 15. Februar 2010 21:10
An: 'BH-SD.Post@ooe.gv.at'; 'verk.post@ooe.gv.at'
Cc: 'andreas.hoeflinger@ooe.gv.at'; 'gemeinde@riedau.ooe.gv.at'
Betreff: Kreisverkehre in Riedau, Vorbereitung Besprechung am 23.2.2010 mit Ing. Andreas Höflinger

 

Diese Mitteilung ergeht an

Amt der OÖ Landesregierung, Abteilung Verkehr, Hr. TAR Ing. Christian Maurer und

Bezirkshauptmannschaft Schärding, Abteilung III,  Hr. ORgR Mag. Wolfgang Holzleitner

 

 

Sehr geehrter Mag. Holzleitner,

sehr geehrter Ing. Maurer!

 

Für die Besprechung am 23.2.2010 in Riedau ersuche ich Sie, folgende Fragen zu klären:

 

Kreuzung L513/Haberlstraße-Birkenallee „Billakreuzung“:

 

Nach den Ausführungen von Ing. Höflinger (siehe unten) kann die Ausfahrt von der Haberlstraße Richtung Pomedt und Ried wieder erlaubt werden, wenn auf der L513 eine maximale Geschwindigkeit von 50 km/h eingehalten wird (permanente Geschwindigkeitsüberwachung). Entspricht diese Aussage auch Ihrer Meinung?

 

 

Kreuzung L513/L1124 „Dorferkreuzung“:

 

Der geplante Kreisverkehr soll mehr als EUR 500.000 kosten und nicht vor 2012 errichtet werden. Bis dahin bzw. anstelle des Kreisverkehrs sollten Alternativen umgesetzt werden.

1.       Eine Geschwindigkeitsbegrenzung mit permanenter Geschwindigkeitsüberwachung (Vorschlag 80 km/h), um die „Intensität“ der Unfälle zu verringern

2.       Verkehrslenkung, um die Anzahl der Linksabbieger von der L513 aus Ried kommend zu verringern (siehe Bild-Beilage EntlastungDorferkreuzung.jpg).

Die derzeit beschilderte Zufahrt nach Riedau entspricht der roten Markierung. Die „Verkehrslenkung“ sollte mittels Wegweiser nach Riedau bei km 15,7 erfolgen (mit Hinweis auf die Höhenbeschränkung). Dort besteht eine Abbiegespur, bei der Kreuzung bei km 16,1 nicht. Die im Bild eingezeichnete „grüne“ Verkehrsführung ist kürzer und beeinträchtigt weniger Wohnhäuser.

 

 Bitte teilen Sie uns (der Gemeinde Riedau und mir) Ihre Einschätzung dazu bis zur Besprechung am 23.2.2010 mit.

 

Danke!

 

Mit freundlichen Grüßen

Ernst Sperl
Achleiten 139
A-4752 Riedau
Tel. xxxxxx
ernst.sperl@aon.at
http://members.aon.at/sperl/sperl.html#ernst

 

 

 

 

Die Antwort der Bezirkshauptmannschaft Schärding vom 20.04.2010

Die Beilagen dazu:

19.06.2009 Aktenvermerk zu Billakreuzung und Dorferkreuzung

22.08.2008 Aktenvermerk zu Dorferkreuzung

21.07.2003 Aktenvermerk zu Dorferkreuzung

22.05.2000 Aktenvermerk zu Dorferkreuzung

30.09.1999 Aktenvermerk zu Dorferkreuzung

 

 

Von: Andreas.Hoeflinger@ooe.gv.at [mailto:Andreas.Hoeflinger@ooe.gv.at]
Gesendet: Freitag, 12. Februar 2010 10:34
An: ernst.sperl@aon.at
Cc: gemeinde@riedau.ooe.gv.at
Betreff: Kreisverkehre in Riedau, Vorbereitung Besprechung am 23.2.2010 mit Ing. Andreas Höflinger

 

Sehr geehrter Herr Sperl!

 

Nach einigen Erhebungen kann ich Ihnen ergänzend zum nachstehenden Mail folgenden mitteilen:

 

Die Geschwindigkeitsüberwachung an der B148 Altheimer Straße im Kreuzungsbereich mit der L510 Weilbacher Straße wurde Ende September 2009 installiert. Um die Auswirkungen dieser Maßnahme zu analysieren, wurde ein Beobauchtungszeitraum von 6 Monaten verhängt. Die erhobenen Daten hinsichtlich Unfälle, Geschwindigkeitsübertretungen und Gescheindigkeitsprofil werden erst danach ausgewertet. Daher können zu diesem Zeitpunkt noch keine Aussagen über die Auswirkung der gegenständlichen Anlage getroffen werden.

 

Zum Thema Kosten bzw. Errichtung von permanenten beidseitigen Geschwindigkeitsüberwachung kann gesagt werden, dass diese ausschließlich über Anssuchen an das zuständige Bundesministerium errichtet werden. Dieses trägt dann, mit Ausnahme der Fundamet- und Stromanschlusskosten, die Kosten für die Überwachungsgeräte. Es ist allerdings erfahrungsgemäß ein sehr langwieriger bzw. schwieriger Prozess, da dieser einige Verfahrensstufen beinhaltet (z.B. Messungen mit mobilen Radargeräten um die Häufigkeit der erreichbaren Anzeigen auszuloten). Bisherige Erfahrungen haben aber gezeigt, dass Straßen mit ähnlichen Verkehrszahlen als die L513 Unterinnviertler Straße (ca. 3.500 Kfz/Tag) eher wenig Chancen für eine permante Geschwindigkeitsüberwachung haben. Eine beidseitige Überwachung ist weiters sehr selten, das auch an der B148 die "innere Technik" der Radarkästchen immer abwechselnd zwischen den Fahrtrichtungen getauscht werden.

 

Wie bereits unten erwähnt ist es schwierig bis nahezu unmöglich für die Kreuzung L513/L1124 "Dorferkreuzung" eine max. Geschwinkingkeit bei der keine Unfalle passieren zu ermitteln, da die Sichtweiten für die jetzt gefahrenen Geschwindikeiten mehr als ausreichend sind. Es könnte nur die Intensität der Unfalle verringert werden.

 

Im Falle der "Billakreuzung" kann allerdings gesagt werden, dass die vorherrschenden Sichtweiten aus Richtung Zentrum kommend (ca. 90-100 m) für eine max. Geschwindigkeit auf der L513 von 50 km/h ausreichend wären.

Ich möchte aber klarstellen, dass diese Aussage auf unseren einschlägigen Planungsrichtlinien basiert und keineswegs Entscheidungen bzw. gutachterliche Feststellungen der verkehrstechnischen Amtssachverstöndigen bzw. BH-Juristen in Frage stellen soll.

 

Mit freundlichen Grüßen!

 

Ing. Andreas Höflinger
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Straßenbau und Verkehr
Abteilung Straßenerhaltung und -betrieb
4021 Linz  •  Bahnhofplatz 1

Tel.:   (+43 732) 77 20-127 30
Fax:
    (+43 732) 77 20-21 28 77
Mobil:
  (+43 664) 600 72-127 30

E-Mail: andreas.hoeflinger@ooe.gv.at
Büro:   baue.post@ooe.gv.at
Internet:       www.land-oberoesterreich.gv.at
DVR:
    0069264

Der Austausch von Nachrichten mit dem oben angeführten Absender via E-Mail dient ausschließlich Informationszwecken. Rechtsgültige Erklärungen dürfen über dieses Medium nur im Wege von offiziellen Postfächern (in unserem Fall über baue.post@ooe.gv.at) übermittelt werden.

 

 


Von: Höflinger, Andreas
Gesendet: Montag, 08. Februar 2010 11:42
An: 'Ernst Sperl'
Cc: gemeinde@riedau.ooe.gv.at
Betreff: AW: Kreisverkehre in Riedau, Vorbereitung Besprechung am 23.2.2010 mit Ing. Andreas Höflinger

Sehr geehrter Herr Sperl!

 

Um etwaigen Missverständnisssen vorzubeugen, möchte ich Ihnen mitteilen, dass bei der Besprechung am 23.02.2010 betreffend den Kreisverkehr L513/L1124 die Projektsabstimmung mit den betroffenen Grundbesitzern im Vordergrund steht. Der Startschluss für die Planungsarbeiten zur Kreisverkehrslösung wurde auf Anregung des verkehrstechnischen Amtsachverständigen Herrn Ing. Maurer im Einvernehmen mit Verkehrsjuristen der BH Schärding Herrn Mag. Holzleitner vorgenommen. Eine Diskussion über allfällige Alternativlösungen müsste somit mit den vorher genannten Personen erfolgen.

 

Des weiteren fallen die Verordnung von Geschwindigkeitsbeschränkungen bzw. die Errichtung von Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen nicht in die Zuständigkeit der Landesstraßenverwaltung. Ich werde aber versuchen die gewünschten Informationen über die Kreuzung B148/L510 in Erfahrung zu bringen und Ihnen diese bis vor der Besprechung mitteilen. Vorab kann jedoch gesagt werden, dass die Errichtung dieser Überwachungsanlagen nur als Zwischenlösung bis um Umbau des Kreuzungsbereiches - in welcher Form auch immer - anzusehen ist.

 

Der geplante Kreisverkehr im Kreuzungsbereich L513/L1124 soll laut derzeitiger Kostenschätzung zwischen 500.000,- und 600.000,- Euro kosten. Mit der Realisierung des Kreisverkehrs wird nicht vor 2012 zu rechnen sein. Eine Beurteilung wie sich eine Geschwingikeitsbeschränkung auf die Unfallzahlen auswirkt wird als sehr schwierig erachtet, da anders als bei der "Billakreuzung" ausreichende Sichtweiten vorhanden sind, und somit die Fahrgeschwindigkeiten nicht unmittelbar als Unfallauslöser heranzuziehen sind.

 

Im Falle der "Billakreuzung" könnte jedoch aufgrund der schlechten Ausfahrtssichten aus der Haberlstraße kommend, eine max. erlaubte Geschwindigkeit auf der L513 hinsichtlich der erforderlichen Sichtweiten abgeleitet werden. Dies muss jedoch noch überprüft werden und bedarf ebenfalls noch einiger Tage.

 

Ich hoffe Ihnen einstweilen mit meinen Informationen dienen zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen!

 

Ing. Andreas Höflinger
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Straßenbau und Verkehr
Abteilung Straßenerhaltung und -betrieb
4021 Linz  •  Bahnhofplatz 1

Tel.:   (+43 732) 77 20-127 30
Fax:
    (+43 732) 77 20-21 28 77
Mobil:
  (+43 664) 600 72-127 30

E-Mail: andreas.hoeflinger@ooe.gv.at
Büro:   baue.post@ooe.gv.at
Internet:       www.land-oberoesterreich.gv.at
DVR:
    0069264

Der Austausch von Nachrichten mit dem oben angeführten Absender via E-Mail dient ausschließlich Informationszwecken. Rechtsgültige Erklärungen dürfen über dieses Medium nur im Wege von offiziellen Postfächern (in unserem Fall über baue.post@ooe.gv.at) übermittelt werden.

 

 


Von: Ernst Sperl [mailto:ernst.sperl@aon.at]
Gesendet: Donnerstag, 04. Februar 2010 19:41
An: Post, BauE
Cc: gemeinde@riedau.ooe.gv.at
Betreff: Kreisverkehre in Riedau, Vorbereitung Besprechung am 23.2.2010 mit Ing. Andreas Höflinger

Sehr geehrter Herr Ing. Höflinger!

 

Ich bin zu den Besprechungen am 23.2.2010 eingeladen und bitte Sie, dazu folgende Fragen zu klären:

 

An der B148 Altheimer-Bundesstraße wurde bei km 8,5 bei der Kreuzung mit der L510 anstelle des diskutierten Kreisverkehrs eine permanente Geschwindigkeitsüberwachung installiert.

Wie sind die Erfahrungen damit?

 

Zur Kreuzung L513/L1124 „Dorferkreuzung“:

Was kostet der projektierte Kreisverkehr und wann ist mit dem Bau zu rechnen?

Was kostet eine permanente beidseitige Geschwindigkeitsüberwachung auf der L513 und welche Maximalgeschwindigkeit ist zu erlauben um die Unfallzahlen auf das notwendige Ausmaß zu reduzieren?

 

Zur Kreuzung L513/Haberlstraße-Birkenallee „Billakreuzung“:

Was kostet eine permanente beidseitige Geschwindigkeitsüberwachung auf der L513 und welche Maximalgeschwindigkeit ist zu erlauben um die Ausfahrt von der Haberlstraße auf die L513 wieder erlauben zu können?

 

Für die Zusendung der Antworten per Mail einige Tage vor der Besprechung (Kopie an gemeinde@riedau.ooe.gv.at) bin ich Ihnen dankbar.

 

Freundliche Grüße
Ernst Sperl

Gemeinderat
Achleiten 139
A-4752 Riedau
Tel. 0676 328 57 92
ernst.sperl@aon.at
http://members.aon.at/sperl/sperl.html#ernst

 

Von: Katharina Gehmaier [mailto:katharina.gehmaier@riedau.ooe.gv.at]
Gesendet: Freitag, 29. Jänner 2010 11:45
An: reinhard.windhager@fischersports.com; berta.scheuringer@inext.at; k.kopfberger@aon.at; ruheripo@yahoo.de; office@schabetsberger-riedau.at; ernst.sperl@aon.at
Betreff: Kreisverkehr Dorfer- und Billakreuzung

 

Grüß euch,
bitte um Teilnahme an folgendem Termin:
Dienstag, 23. Februar 2010
* um 14.30 Uhr Besprechung mir Hr. Höflinger, Amt OÖ. Landesregierung, bez.
   Kreisverkehr Billa
* um 15.00 Uhr Projektsvorstellung Kreisverkehr Dorferkreuzung mit den Anrainern.

Mfg Kathi


Freundliche Grüße / Best regards
Katharina Gehmaier, Amtsleitung
 

 

 

Änderungshistorie:

01.03.2010 Erstversion
24.05.2010 Schreiben der Bezirkshauptmannschaft
20.09.2011 Beilagen Billakreuzung entfernt

 

 

zum Detailplan Kreisverkehr Dorferkreuzung  Quelle: riedau.bewegt 1.3.2010
 

 

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